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    Crash kaufen? Wann sich der Einstieg an der Börse lohnt

    Jan-Ole Fürl
    3.6.2026
    7 Min.

    Rote Zahlen dominieren die Nachrichten, die Kurse fallen rapide und Anleger geraten in Panik. In solchen Momenten stellen sich viele die Frage: Sollte ich jetzt den Crash kaufen? Während die Masse aus Angst verkauft, sehen erfahrene Investoren in fallenden Märkten historische Chancen, um den Grundstein für langfristigen Vermögensaufbau zu legen.

    Warum ein Börsencrash eine Chance ist

    Ein Crash an den Aktienmärkten wirkt auf den ersten Blick bedrohlich. Tatsächlich ist er jedoch ein natürlicher Bestandteil des Wirtschaftszyklus. Wer den Crash kaufen möchte, erwirbt Unternehmensanteile oder ETFs zu einem deutlichen Abschlag. Es ist vergleichbar mit einem Schlussverkauf im Einzelhandel: Die Qualität der Produkte bleibt gleich, aber der Preis sinkt massiv.

    Historisch betrachtet folgten auf jeden signifikanten Markteinbruch Phasen der Erholung, die die vorherigen Höchststände übertrafen. Wer in diesen Tiefphasen investiert, senkt seinen durchschnittlichen Einstiegspreis und profitiert überproportional von der anschließenden Aufwärtsbewegung.

    Timing the Market: Die Illusion des perfekten Zeitpunkts

    Der Versuch, exakt den tiefsten Punkt eines Crashs zu treffen, scheitert fast immer. Selbst professionelle Fondsmanager schaffen es selten, das absolute Tief ("Bottom") zu erwischen. Wer zu lange wartet, verpasst oft die stärksten Tage der Erholung, die typischerweise kurz nach dem Tiefpunkt stattfinden.

    Die Lösung: Tranchenweises Investieren

    Anstatt das gesamte Kapital auf einmal zu investieren und zu hoffen, den tiefsten Punkt getroffen zu haben, ist es sinnvoller, das Kapital aufzuteilen. Wenn die Märkte um 10, 20 oder 30 Prozent korrigieren, kaufst du schrittweise nach. Diese Strategie nutzt den Cost Average Effekt gezielt aus und reduziert das Risiko eines falschen Timings.

    Vergleich: Panikverkauf vs. Crash kaufen
    Verhalten Aktion im Crash Langfristiges Ergebnis
    Der emotionale Anleger Verkauft aus Angst vor weiteren Verlusten Reale Verluste realisiert, Erholung verpasst
    Der passive Anleger Lässt Sparpläne stur weiterlaufen Solider Vermögensaufbau, günstige Nachkäufe gesichert
    Der strategische Anleger Nutzt Cash-Reserven für gezielte Nachkäufe Überdurchschnittliche Rendite in der Erholungsphase

    Das FREI-Modell: Emotionen ausschalten, Rendite sichern

    Die größte Herausforderung beim Crash Kaufen ist nicht das fehlende Kapital, sondern die eigene Psychologie. Es erfordert Disziplin, Geld in einen Markt zu investieren, der scheinbar bodenlos fällt. Ein festes Regelwerk ist hier unerlässlich.

    Genau für solche Marktphasen hat Jan-Ole Fürl das FREI-Modell entwickelt. Es bietet dir ein klares, automatisiertes System für deinen Vermögensaufbau. Anstatt täglich Kurse zu prüfen und nervös zu werden, folgst du einer bewährten Struktur, die Emotionen aus der Geldanlage eliminiert. Das Modell zeigt dir, wie du dein Portfolio so aufstellst, dass du Krisen nicht nur entspannt überstehst, sondern sie durch automatisierte Prozesse systematisch für dich nutzt.

    Häufig gestellte Fragen (FAQ)

    Wann spricht man offiziell von einem Crash?

    Von einer Korrektur spricht man bei einem Rückgang von 10 Prozent. Ein echter Bärenmarkt oder Crash wird typischerweise definiert, wenn breite Indizes wie der MSCI World oder S&P 500 um mehr als 20 Prozent von ihrem letzten Höchststand fallen.

    Sollte ich im Crash Einzelaktien oder ETFs kaufen?

    Breit gestreute ETFs sind die sicherere Wahl. In einem Crash können einzelne Unternehmen insolvent gehen, wodurch ein Totalverlust droht. Ein Welt-ETF wird sich hingegen immer erholen, solange die Weltwirtschaft langfristig wächst.

    Wie viel Cash sollte ich für einen Crash vorhalten?

    Das hängt von deiner Risikotoleranz ab. Viele Investoren halten neben ihrem Notgroschen etwa 5 bis 10 Prozent ihres Portfolios als Cash-Reserve ("Dry Powder"), um bei starken Rücksetzern handlungsfähig zu sein.

    Bereite dich auf die nächste Chance vor

    Lass dich von fallenden Kursen nicht verunsichern. Mit dem richtigen System wird jeder Crash zur Chance. Starte jetzt mit dem FREI-Modell und baue ein krisenfestes Portfolio auf.

    Zum FREI-Modell
    Jan-Ole Fürl

    Über den Autor: Jan-Ole Fürl

    Jan-Ole Fürl ist Gründer der Investano Akademie und unabhängiger Finanzcoach. Er hilft Menschen dabei, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen und durch clevere Anlagestrategien wie das FREI- und CASH-Modell finanzielle Freiheit zu erreichen.

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